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Neue Dozierende im Bereich Klassik
18.03.2025 Die Pianistin Zlata Chochieva, der Tubist Ross Knight und der Akkordeonist Janne Valkeajoki werden neu an der HKB unterrichten. Zudem ergänzen Anna Draganov und Magí Garcías die Fachgruppe Klavierbegleitung.
Zlata Chochieva – Kernfach Klavier
Zlata Chochieva wurde in Moskau geboren und begann dort, gefördert von Mikhail Pletnev, zunächst an der Zentralen Musikspezialschule ihre musikalische Ausbildung, worauf sie bei Pavel Nersessian am Staatlichen Konservatorium Moskau ihr Studium fortsetzte. Im nächsten Schritt kam sie an die Universität Mozarteum Salzburg, wo sie im Anschluss an ihr Postgraduiertenstudium als Assistentin von Jacques Rouvier mehrere Jahre lang unterrichtet. Sie tritt mit einem vielseitigen Repertoire in allen grossen Konzertsälen der Welt auf.
In der laufenden Saison gibt sie ihr Solodebüt in der New Yorker Carnegie Hall, sowie Rezitals in der neuen Bechstein Hall in London, im Konzerthaus Berlin, der Sala Verdi in Mailand und in der Victoria Concert Hall Singapur. Ihre jüngste Solo-Veröffentlichung 'Im freien' wurde vom Gramophone Magazine ausgezeichnet. Ihr Solo- Album '(re)creations', erhielt den renommierten «Preis der Deutschen Schallplattenkritik».
Sowohl im Unterrichten wie in ihrer Auftrittstätigkeit gehört Kammermusik zu einem wesentlichen Teil ihres künstlerischen Selbstverständnisses, geprägt durch die Zusammenarbeit mit Musiker*innen wie Stephen Kovacevich, Lynn Harrell, Gilles Apap, Wenzel Fuchs und Jacquelyn Wagner.

Ross Knight – Kernfach Tuba
Ross Knight ist Solotubist des Orchestre de la Suisse Romande und seit September 2022 International Visiting Tutor am Royal Northern College of Music. Er war Mitglied der renommierten Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker und spielte mit dem London Symphony Orchestra, Orchester des Mariinsky-Theaters, Tonhalle-Orchester Zürich und vielen weiteren. Von 2012 bis 2015 war er Solotubist des European Union Youth Orchestra und von 2015 bis 2016 des Gustav Mahler Jugendorchesters. Als Solist spielte er mit dem Orchestre de la Suisse Romande, der Neuen Lausitzer Philharmonie, den Düsseldorfer Symphonikern, dem BBC Concert Orchestra, der Tredegar Town Band, der Brighouse and Rastrick Band, der Grimethorpe Colliery Band und anderen.
Ross Knight wurde beim Internationalen Aeolus Bläserwettbewerb 2019 mit dem 2. Platz und dem Gesamtsieg in der Kategorie Tuba ausgezeichnet. 2012 war er Gesamtsieger des BBC Radio 2 Young Brass Player Award und 2014 belegte er den 2. Platz bei den European Brass and Percussion Solo Championships in Perth, Schottland.
Er wirkte 2022–2023 als Interimsprofessor für Tuba und Euphonium an der Haute École de Musique de Genève und gibt regelmässig Meisterkurse zB an der Royal Academy of Music und dem Royal College of Music oder an der CNSMD Lyon.

Janne Valkeajoki – Kernfach Akkordeon, Kammermusik und Interpretation Zeitgenössische Musik (IZM)
Der finnische Akkordeonist und Dirigent Janne Valkeajoki ist eine musikalische Naturgewalt. Ob er seine eigenen Barockadaptionen präsentiert oder Uraufführungen gibt, Valkeajokis Engagement ist immer auf höchstem Niveau. Er arbeitete mit Komponisten wie Magnus Lindberg, Kalevi Aho, Cecilia Damström, Vito Žuraj, Sebastian Hilli, Pierluigi Billone, Michael Quell und Viera Janárčeková. Valkeajokis Aufnahmen erschienen bei Orchid Classics, Neos, BIS Records, Kairos und Alba Records. The New York Times hat das Rameau-Album von Valkeajoki auf ihre Liste der «Besten Alben 2024» gesetzt.
Als internationaler Künstler und kreativer Partner ist Valkeajoki ein wiederkehrender Gast bei mehreren bahnbrechenden Festivals – darunter das Kumaus-Festival, bei dem er als Co-Künstlerischer Leiter fungiert. Er studierte Akkordeon und Dirigieren an der Sibelius-Akademie bei Matti Rantanen, Veli Kujala und Jorma Panula und vertiefte sein Metier bei Stefan Hussong und Ari Rasilainen an der Hochschule für Musik in Würzburg sowie bei Paavo Järvis Conductors' Academy mit dem Tonhalle-Orchester Zürich. Valkeajoki ist ausserdem Gewinner des Internationalen Akkordeonwettbewerbs Arrasate Hiria 2015.

Anna Draganov – Klavierbegleitung
Die Pianstin Anna Draganov studierte bei Esther Yellin und an der ZHdK im Master Kammermusik; seit über 15 Jahren hat sie sich als Korrepetitorin und Klavierbegleiterin spezialisiert. Seit 2009 begleitet sie in Zürich (u.a. an der ZHdK) in den Klassen von Prof. Thomas Grossenbacher, Prof. Andreas Janke, Prof. Matthias Racz, Prof. Giorgio Mandolesi und Prof. Simon Fuchs. Anna Draganov ist eine gefragte Begleiterin bei internationalen Meisterkursen und Wettbewerben, u.a. für die Klassen von Prof. Pavel Vernikov (Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien), Prof. Prof. Svetlana Makarova, (Haute École de Musique, site de Lausanne),Prof. Ingolf Turban (Hochschule für Musik und Theater), Prof. Thomas Selditz (Universität für Musik und darstellende Kunst Wien), Albrecht Mayer (Solo-Oboist der Berliner Philharmoniker) oder Prof. Matthias Buchholz (Hochschule für Musik und Tanz Köln, Manhatten School of Music, New York).

Magí Garcías – Klavierbegleitung
Magí Garcías absolvierte ein Masterstudium an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar und schloss sein Meisterklassenstudium an der Hochschule für Musik in Nürnberg mit Auszeichnung ab. Er ist Mitglied des Duos Sosnowska-Garcías mit der Cellistin Zuzanna Sosnowska. Sie haben mehrere internationale Preise gewonnen, darunter den zweiten Preis beim schwedischen Duo-Wettbewerb und den ersten Preis beim internationalen Salieri-Zinetti-Kammermusikwettbewerb. Im Jahr 2025 wird ihr Debütalbum «Im Volkston» beim Label GENUIN CLASSICS veröffentlicht. Als Begleiter war er am PreCollege der Musikhohchschule Köln und Conservatori Superior de Música de les Illes Baleares tätig sowie in Meisterklassen und Kursen von Ramón Ortega, Thomas Indermühle und weitere. Garcías hat mehrere Alben veröffentlicht, darunter «Refractio VOL. II: Debussy», ein Crossover-Projekt rund um die Musik von Debussy. Als Solist erhielt er u. a. den Steinway Förderpreis oder den 2. Preis des Concurs Internacional de les Corts und spielte unter Dirigenten wie Guido Rumstadt oder Francisco Valero-Terribas. Seine Entwicklung als Musiker und Pianist verdankt er Professoren wie Natalia Trull, Aurelia Visovan, dem Quiroga Quartett, Claudio Martínez Mehner, Troels Svane, Iván Cítera und Gerlinde Otto.
